Sanierung
24.8.2026

Aufsteigende Feuchtigkeit – woher sie kommt, wie sie wirkt und was hilft

Viele Hausbesitzer bemerken aufsteigende Feuchtigkeit erst dann, wenn sich bereits dunkle Flecken, abblätternder Putz oder Salzausblühungen im Sockelbereich zeigen.

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Warum aufsteigende Feuchtigkeit kein oberflächliches Problem ist

Viele Hausbesitzer bemerken aufsteigende Feuchtigkeit erst dann, wenn sich bereits dunkle Flecken, abblätternder Putz oder Salzausblühungen im Sockelbereich zeigen. Häufig wird zunächst versucht, die betroffenen Stellen zu überstreichen, stärker zu lüften oder mit einem Luftentfeuchter zu arbeiten. Das Problem dabei: Die sichtbaren Schäden sind meist nur ein Symptom. Die eigentliche Ursache liegt im feuchten Mauerwerk.

Solange weiterhin Wasser aus dem Erdreich in die Wand eindringen kann, treten die Schäden immer wieder auf.

Was ist aufsteigende Feuchtigkeit?

Aufsteigende Feuchtigkeit entsteht, wenn Wasser aus dem Erdreich über feine Kapillaren in das Mauerwerk gelangt und dort nach oben wandert. Poröse Baustoffe nehmen Feuchtigkeit ähnlich wie ein Schwamm auf.

Normalerweise verhindert eine funktionierende Horizontalsperre, dass das Wasser im Mauerwerk aufsteigen kann. Fehlt diese Sperrschicht oder ist sie beschädigt, verteilt sich die Feuchtigkeit zunehmend in Wänden und Sockelbereichen.

Welche Schäden kann aufsteigende Feuchtigkeit verursachen?

Dauerhaft feuchtes Mauerwerk kann unterschiedliche Folgen haben. Typische Anzeichen sind abblätternder oder bröckelnder Putz, Salzausblühungen, dunkle Flecken, ein muffiger Geruch oder Schimmelbildung.

Zusätzlich verliert feuchtes Mauerwerk einen Teil seiner Dämmwirkung. Dadurch können Wärmeverluste und höhere Heizkosten entstehen. Wird die Ursache über längere Zeit nicht behoben, kann auch die Bausubstanz zunehmend geschädigt werden.

Typische Ursachen für aufsteigende Feuchtigkeit

Eine der häufigsten Ursachen ist eine fehlende oder nicht mehr funktionierende Horizontalsperre. Besonders bei älteren Gebäuden wurde teilweise keine entsprechende Sperre eingebaut oder bestehende Abdichtungen haben über Jahrzehnte ihre Wirkung verloren.

Auch eine starke Bodenfeuchtigkeit, ein hoher Grundwasserspiegel oder andere Probleme bei der Gebäudeabdichtung können die Feuchtigkeitsbelastung zusätzlich verstärken.

Aufsteigende Feuchtigkeit stoppen: Was wirklich nachhaltig hilft

Lüften, Heizen oder der Einsatz eines Luftentfeuchters können die Raumluft kurzfristig verbessern, beseitigen jedoch nicht die Ursache der Feuchtigkeit im Mauerwerk.

Eine nachhaltige Sanierung beginnt deshalb mit einer fachgerechten Ursachenanalyse. Wird tatsächlich aufsteigende Feuchtigkeit festgestellt, kann beispielsweise eine nachträgliche Horizontalsperre hergestellt werden.

Eine bewährte Möglichkeit ist das Niederdruck-Injektionsverfahren. Dabei wird ein wasserabweisendes Material gezielt in das Mauerwerk eingebracht. Dadurch entsteht eine Sperrzone, die den weiteren kapillaren Feuchtigkeitstransport verhindert. Je nach Gebäude und Schadensbild können zusätzliche Maßnahmen zur Mauerwerkstrockenlegung oder Abdichtung notwendig sein.

Warum professionelle Maßnahmen sinnvoll sind

Feuchtigkeitsschäden können unterschiedliche Ursachen haben, die auf den ersten Blick ähnlich aussehen. Deshalb ist es wichtig, vor einer Sanierung genau festzustellen, woher die Feuchtigkeit tatsächlich stammt.

Ein Fachbetrieb kann den Zustand des Mauerwerks beurteilen und eine passende Sanierungsmethode auswählen. Dadurch werden unnötige Arbeiten vermieden und die Ursache gezielt behandelt, anstatt lediglich sichtbare Schäden zu überdecken.

Fazit

Aufsteigende Feuchtigkeit sollte nicht nur oberflächlich behandelt werden. Entscheidend ist, den Feuchtigkeitsnachschub im Mauerwerk dauerhaft zu unterbrechen.

Weitere Informationen zur professionellen Mauerwerkstrockenlegung findest du unter:
https://www.atg-haustrockenlegung.at/mauertrockenlegung

Wer auf Sicherheit und Erfahrung setzt, ist mit ATG gut beraten. Mit strukturierter Analyse, bewährten Verfahren und sauberer Umsetzung begleitet ATG die Sanierung von der Ursachenfeststellung über die Abdichtung bis zur Nachkontrolle.

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