Abdichtung
24.9.2026

Drückendes Wasser – Arten, Abdichtung im Neubau und nachträgliche Lösungen

Von drückendem Wasser spricht man, wenn Wasser mit hydrostatischem Druck von außen auf Kellerwände oder Bodenplatten einwirkt. Im Unterschied zu normaler Bodenfeuchte staut sich das Wasser im Erdreich und übt spürbaren Druck auf das Bauwerk aus.

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Was ist drückendes Wasser?

Von drückendem Wasser spricht man, wenn Wasser mit hydrostatischem Druck von außen auf Kellerwände oder Bodenplatten einwirkt. Im Unterschied zu normaler Bodenfeuchte staut sich das Wasser im Erdreich und übt spürbaren Druck auf das Bauwerk aus. Wenn keine fachgerechte Abdichtung vorhanden ist, kann drückendes Wasser in das Gebäude eindringen und dort Feuchtigkeitsschäden verursachen.

Welche Arten von drückendem Wasser gibt es?

Grundsätzlich wird zwischen zwei Formen unterschieden. Zum einen gibt es aufstauendes Sickerwasser. Dieses entsteht, wenn Regenwasser im Boden nicht ausreichend versickern kann und sich dadurch zeitweise am Gebäude anstaut. Zum anderen kann Grundwasser auf das Bauwerk drücken, wenn sich das Gebäude im Einflussbereich des Grundwassers befindet. In beiden Fällen handelt es sich um drückendes Wasser, das eine druckwasserdichte Abdichtung erforderlich macht.

Abdichtung gegen drückendes Wasser im Neubau

Bei Neubauten wird drückendes Wasser idealerweise bereits in der Planungsphase berücksichtigt. Häufig kommen dabei die sogenannte Weiße Wanne aus wasserundurchlässigem Beton oder die Schwarze Wanne mit einer außen aufgebrachten Abdichtung zum Einsatz. Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von den Bodenverhältnissen und dem Grundwasserstand ab. Eine fachgerechte Planung auf Basis eines Bodengutachtens ist entscheidend, damit drückendes Wasser später nicht zum Problem wird.

Was tun bei Bestandsgebäuden?

Auch bei bestehenden Gebäuden gibt es Möglichkeiten, drückendes Wasser wirksam zu behandeln. Bewährt haben sich dabei Injektionsverfahren, bei denen über gezielte Bohrungen eine Sperrschicht im oder hinter dem Mauerwerk eingebracht wird. So lässt sich das Eindringen von Wasser reduzieren oder verhindern. Das schonende Niederdruck-Verfahren kommt dabei häufig ohne großflächiges Aufgraben aus und eignet sich auch für Keller, die weiterhin genutzt oder bewohnt werden.

Warum drückendes Wasser ernst genommen werden sollte

Drückendes Wasser zählt zu den anspruchsvollsten Feuchtigkeitsproblemen im Bauwerksbereich. Wird es nicht rechtzeitig erkannt und fachgerecht behandelt, kann es langfristig zu Schäden an Mauerwerk, Putz, Innenräumen und Bausubstanz führen. Umso wichtiger ist es, die Ursache genau zu analysieren und eine passende Abdichtungslösung umzusetzen.

Fazit

Drückendes Wasser sollte nicht unterschätzt werden. Eine nachhaltige Lösung setzt eine fachgerechte Analyse und eine Abdichtung voraus, die auf die jeweilige Situation abgestimmt ist.

Wer auf Sicherheit und Erfahrung setzt, ist mit ATG gut beraten. Mit individueller Beratung, bewährten Methoden und sauberer Umsetzung begleitet ATG jeden Schritt von der Analyse über die Abdichtung bis zur Nachkontrolle.

Weiterführende Informationen findest du unter:
https://www.atg-haustrockenlegung.at

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